ÜBERSICHT WORKSHOPS UND STÜCK
 

Das Stück

Rolf Michenfelder – Am 28. August 2004 fotografierte ich in Hannover ein Straßenschild

 

Am 28. August 2004 fotografierte ich in Hannover ein Straßenschild. Auf der Ladefläche eines LKW. Angelehnt an eine schmutzige Sackkarre.

 

15 Minuten über die Umbenennung einer kleinen Straße. Und über einen Boxkampf, der wegen “undeutschem” Boxen und ungenügender Leistung ohne Wertung beendet wird. Eine kleine Hommage an einen Mann, der nicht Deutscher Meister sein durfte.

Die Workshops

1. Anton Fuchs

"Erinnerungen einer spekulativen Zukunft" - Audiowalk im öffentlichen Raum
 

Der Workshop geht spielerisch mit dem Öffentlichen Raum um und will Erinnerungen aus einer spekulativen Zukunft hörbar machen. Die Teilnehmenden gehen in die Stadt und entwickeln Erinnerungssprachnachrichten rund um Fragen wie: Wie könnte dieser Ort noch aussehen? Was fehlt? Was steht dort nicht mehr? Was könnten die Teilnehmenden hier erleben oder was haben sie erlebt? Aus den Sprachnachrichten entsteht ein gemeinsamer Audiowalk im Stadtraum.

2. Lisa Parise

Sophie Scholl – die letzten Tage
 

Der theaterpädagogische Workshop setzt sich künstlerisch und inhaltlich mit den letzten Lebenstagen der Widerstandskämpferin Sophie Scholl auseinander. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die historische Reproduktion, sondern die emotionale und ethische Auseinandersetzung mit Fragen von Zivilcourage, individueller Verantwortung und moralischer Haltung in einem totalitären System.
 

3. Manon Böhm

Ich erinnere mich... – Theatrale Übungen zwischen Gefühlstaxi und dem heiligen Glas der Erinnerung

 Im Theater müssen Erinnerungen nicht wahr sein – sie können es aber. Die Gruppe teilt erfundene, wahre und damit zusammenhängende Gefühle und Erinnerungen in theatralen Übungen. Sie erprobt hierbei theatrale Zugänge wie beispielsweise Standbilder.

4. Jane Dreis

Die Bühne als Ort für unsere Erinnerungen: Woran wollen & sollten wir uns erinnern?
 

Theatrales Erinnern mit Statuen-Theater nach Augusto Boal.

Was heißt eigentlich erinnern? Was erinnern wir – und was auch nicht? Wie werden Erinnerungen auf gesellschaftlicher Ebene bewahrt und aufrechterhalten und wie machen wir das persönlich mit unseren privaten Erinnerungen?

Im Workshop sollen verschiedene Möglichkeiten des Erinnerns mit dem eigenen Körper erfahrbar gemacht werden und mit der Methode des Statuentheaters menschliche Denkmäler gebaut und diese mit Gedankentexten verknüpft werden. Es soll eine Reflexion angeregt werden, was erinnern eigentlich heißt und ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, was wir als Gesellschaft erinnern – und was nicht.

5. Nihma

Schlüssel zur Erinnerung
 

Der Workshop setzt sich damit auseinander, was wir am liebsten erinnern möchten und wie wir das tun können. Und auch damit, was wir am liebsten vergessen (wegschließen) würden, wenn wir denn könnten, und ob es Erinnerungen gibt, die uns verschlossen sind, und ob wir sie „aufschließen“ können, wenn wir das wollen.

Im Workshop entwickeln die Teilnehmenden (biografische) Bilder und Geschichten in szenischen Experimenten durch Standbilder, Chor, Poetry, Tanz oder…mehr.

6. Miranda Glikson

bewegen, erinnern
 

Erinnern ist aktiv, körperlich, sinnlich, persönlich und kollektiv. Alle unsere Erfahrungen und Gelerntes, jede Bewegung, die wir gemacht haben, jede Landkarte, der wir gefolgt sind, und jeder Weg, den wir verlassen haben, formt, wie wir die innersten Bilder, die in uns leben, reaktivieren. Erinnern bedeutet sich zu bewegen, und unsere Bewegung durch das Erinnern zu verändern. Mittels unseres verkörperten Wissens, unseres Muskelgedächtnisses und unserer Sinnes-Bilder, werden Erfahrungen rekonstruiert.

Im Workshop ermöglichen choreografische Spiele, Bewegungserkundungen und Improvisationen den Teilnehmenden diese verschiedene Facetten des Erinnerns zu entdecken und entwickeln kleine choreografische Begegnungen, ohne aktiv zu versuchen, zu tanzen!

7. Victoria Schmidt

Was bleibt? Wie wir uns erinnern
 

Ein Workshop-Angebot in Wort, Bewegung und Stille

In diesem Workshop setzen sich Jugendliche mit einem vorgegebenen historischen Großereignis aus ihrer Lebensrealität auseinander und erforschen mithilfe theatraler Methoden und Mittel, wie Erinnerung entsteht, sich verändert und von äußeren Einflüssen geprägt wird. Im Mittelpunkt steht dabei das eigene Erleben von Erinnerungsprozessen sowie der kreative und reflektierte Umgang mit Geschichte. Unsere zentrale Fragestellung: Welchen Einfluss haben Zeit, Menschen, äußere Faktoren und Ausdrucksformen auf meine Erinnerung an vergangene Ereignisse?

Im Rahmen des Workshops werden Videoaufnahmen gemacht, die im Anschluss unwiderruflich gelöscht werden.

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