Mit Anton Fuchs
Der französische Soziologe und Philosoph Michel de Certeau schlägt vor, mit Räumen spielerisch umzugehen. Mit dem Workshop wollen wir hieran anschließen und spielerisch mit dem öffentlichen Raum umgehen und Erinnerungen aus einer spekulativen Zukunft hörbar machen.
Die Schüler*innen suchen sich in allein oder in Kleingruppen einen Ort im Stadtraum, den sie gerne verändern möchten, oder an die ein besonderes Erlebnis hatten. Sie überlegen, wie dieser Ort noch aussehen könnte, was fehlt, was dort nicht mehr steht und was sie hier erleben könnten oder erlebt haben. Diese Fragen sprechen sie in Form einer Erinnerungssprachnachricht auf. Diese Sprachnachrichten hören wir dann gemeinsam als Audiowalk im Stadtraum an.
Durch die Verfremdung, soll es möglich werden auch reale Erinnerungen und Erlebnisse einfließen zu lassen und so die Grenze zwischen Wahrheit und Fiktion, Asphalt und Traum verschwimmen zu lassen.Im Workshop soll dabei auch Platz sein für unangenehme Erlebnisse von Schüler*innen. Die Methode soll ermutigen, selbst Handlungsmacht über Erlebnisse zurückzugewinnen und diese neu zu besetzen.
Erinnerung aus einer spekulativen Zukunft
Audiowalk im Stadtraum
Für Wen
Für Klassenstufe 8 -bis 13
Schüler*innen sollten sich selbstständig in der Stadt bewegen können-
Dauer
Einsteiger Workshop 2 Schulstunden (90 Minuten)
Intensiv Workshop 4 Schulstunden (180 Minuten)
Raum
findet im öffentlichen Raum statt
Bei Interesse an dem Angebot oder Fragen wenden Sie sich bitte per Mail an:
Inga.Blix@giessenatschule.de Hannah.Dübbelde@giessenatschule.de
Projektkoordinatorin Marburg Projektkoordinatorin Gießen

Anton Fuchs studierte Theater- Musikwissenschaft und Ästhetik in Leipzig, Frankfurt und Sante Cruz de Tenerife. Seit 2015 arbeitet er an partizipativen Projekten im öffentlichen Raum. Unter anderem mit „Wheel of Riem“ und dem Wandertheater „TheaterTonne“.
